Was ist Forex? – Devisenhandel einfach erklärt
- Forex = Foreign Exchange = Devisenhandel
- Größter Finanzmarkt der Welt: über 7,5 Billionen USD täglich
- Geöffnet 24/5: Sonntag 22:00 bis Freitag 22:00 (MEZ)
- Gehandelt werden Währungspaare (z.B. EUR/USD)
- In der EU: maximaler Hebel 1:30 für Privat-Trader (MiFID II)
Wie funktioniert Forex-Trading?
Forex (Foreign Exchange) ist der Handel mit Währungen. Wenn Sie EUR/USD kaufen, kaufen Sie Euro und verkaufen gleichzeitig US-Dollar. Der Gewinn entsteht durch Kursänderungen — steigt EUR/USD, profitieren Käufer (Long). Fällt der Kurs, profitieren Verkäufer (Short).
Der Forex-Markt ist mit über 7,5 Billionen USD täglichem Handelsvolumen der größte und liquideste Finanzmarkt weltweit. Die Hauptteilnehmer sind Zentralbanken, Geschäftsbanken, Hedgefonds, Unternehmen und Privatanleger.
Wichtige Begriffe
Die kleinste Preisbewegung. Bei EUR/USD ist 1 Pip = 0,0001. Bei einem Standard-Lot (100.000 Einheiten) = ca. 10 USD pro Pip.
Die Standardhandelsgröße. 1 Lot = 100.000 Einheiten der Basiswährung. Mini-Lot = 10.000, Micro-Lot = 1.000.
Die Differenz zwischen Kauf- (Ask) und Verkaufspreis (Bid). Der Spread ist die Haupteinnahmequelle des Brokers.
Ermöglicht den Handel mit mehr Kapital als eingezahlt. Bei 1:30 Hebel kontrollieren Sie mit €1.000 eine Position von €30.000.
Die Sicherheitsleistung für eine gehebelte Position. Bei 1:30 Hebel = 3,33% Margin.
Die wichtigsten Währungspaare
Die Majors umfassen die meistgehandelten Paare, alle mit USD: EUR/USD (Euro/Dollar), GBP/USD (Pfund/Dollar), USD/JPY (Dollar/Yen), USD/CHF (Dollar/Franken). Für deutsche Trader ist EUR/USD mit Abstand das beliebteste Paar — es hat die niedrigsten Spreads und höchste Liquidität.
Handelszeiten
Der Forex-Markt ist 24 Stunden am Tag, 5 Tage die Woche geöffnet — von Sonntag 22:00 bis Freitag 22:00 MEZ. Die aktivsten Handelszeiten für deutsche Trader: 8:00–11:00 (London/Europa), 14:00–17:00 (London + New York Überlappung).
Regulierung für deutsche Trader
Die BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) reguliert Finanzdienstleister in Deutschland. Zusätzlich gilt die EU-Richtlinie MiFID II, die Privatanlegern wichtige Schutzmaßnahmen bietet: maximaler Hebel 1:30, Negativsaldoschutz (Sie können nicht mehr als Ihre Einlage verlieren) und getrennte Kundengelder.
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