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Hebel (Leverage) im Forex-Handel

Aktualisiert März 2026 · Lesezeit: 9 Min.

⚠️ Warnung: Hebel verstärkt sowohl Gewinne als auch Verluste. 74–89% der Privatanleger verlieren Geld beim CFD-Handel. Verwenden Sie den Hebel verantwortungsvoll.

Was ist Hebel?

Hebel (englisch: Leverage) ermöglicht es Ihnen, eine größere Position am Markt zu eröffnen, als Ihr Kontostand eigentlich erlauben würde. Bei einem Hebel von 1:30 kontrollieren Sie mit €1.000 Eigenkapital eine Position von €30.000.

Rechenbeispiel

Kontostand: €1.000
Hebel: 1:30
Maximale Position: €1.000 × 30 = €30.000
Margin (Sicherheitsleistung): €1.000 (3,33%)
EUR/USD steigt um 1% → Gewinn: €30.000 × 1% = +€300 (+30%)
EUR/USD fällt um 1% → Verlust: €30.000 × 1% = -€300 (-30%)

MiFID-II-Hebelbegrenzungen (EU)

Seit 2018 gilt in der gesamten EU (und damit auch für BaFin-regulierte Broker) eine strikte Hebelbegrenzung für Privatanleger:

INSTRUMENTMAX. HEBELMARGIN
Haupt-Währungspaare (EUR/USD)1:303,33%
Neben-Währungspaare1:205%
Gold & Haupt-Indizes1:205%
Andere Rohstoffe & Indizes1:1010%
Aktien-CFDs1:520%
Kryptowährungen1:250%

Negativsaldoschutz

MiFID II garantiert Negativsaldoschutz für alle EU-Retail-Trader. Das bedeutet: Sie können niemals mehr als Ihre Einlage verlieren. Wenn Ihr Konto auf €0 fällt, wird die Position automatisch geschlossen. Bei offshore Brokern (IFSC, SVG) existiert dieser Schutz nicht.

Tipps zum Risikomanagement

1.Riskieren Sie nie mehr als 1–2% Ihres Kontos pro Trade
2.Setzen Sie immer einen Stop-Loss
3.Anfänger: verwenden Sie maximal 1:10 Hebel
4.Verstehen Sie Margin-Calls und Stop-Out-Level
5.Handeln Sie nie mit Geld, das Sie zum Leben brauchen
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