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Steuerguide 2026Deutschland

Forex Steuern Deutschland 2026

Vollständiger Leitfaden zur Besteuerung von Forex-Gewinnen, CFDs und Kryptowährungen für deutsche Trader. Aktueller Stand 2026 – inklusive Änderungen zur Verlustverrechnung.

25%
Abgeltungsteuer
1.000€
Sparerpauschbetrag
26,375%
Effektiver Satz

Forex-Besteuerung in Deutschland – Grundlagen

In Deutschland werden Gewinne aus dem Forex-Handel als Kapitalerträge behandelt und unterliegen der Abgeltungsteuer von 25% zuzüglich 5,5% Solidaritätszuschlag (effektiv 26,375%) und ggf. Kirchensteuer. Damit ist die Steuerbelastung unabhängig vom persönlichen Einkommensteuersatz – was für Trader mit hohem Einkommen ein Vorteil sein kann.

⚠️ Wichtige Änderung ab 2021 (gilt auch 2026)

Seit dem Jahressteuergesetz 2020 können Verluste aus Termingeschäften (inkl. CFDs, Forex, Optionen) nur noch mit Gewinnen aus Termingeschäften verrechnet werden – maximal 20.000 Euro pro Jahr. Diese Beschränkung gilt weiterhin in 2026 und wird von Steuerberatern kritisiert.

Schritt-für-Schritt: Forex-Gewinne korrekt deklarieren

  1. Jahresabrechnung vom Broker anfordern: Alle seriösen Broker (inkl. Exness, Pepperstone, IC Markets) stellen eine Jahresabrechnung bereit.
  2. Anlage KAP ausfüllen: Kapitalerträge aus dem Forex-Handel gehören in die Anlage KAP der Steuererklärung (Zeile 19-22 für Termingeschäfte).
  3. Verluste separat ausweisen: Verluste aus Termingeschäften in Zeile 26 eintragen, um den Verlustverrechnungstopf zu nutzen.
  4. Freistellungsauftrag nutzen: Den Sparerpauschbetrag (1.000 €) beim Broker oder bei der Steuer geltend machen.
  5. Steuerberater hinzuziehen: Bei komplexen Situationen (mehrere Broker, Krypto, ausländische Konten) empfehlen wir einen Steuerberater.

Inländische vs. ausländische Broker

Ein wichtiger Unterschied: Deutsche Broker (wie comdirect, DKB) führen die Abgeltungsteuer automatisch an das Finanzamt ab. Bei ausländischen Brokern (Exness, Pepperstone, IC Markets, etc.) ist dies nicht der Fall – Trader müssen ihre Gewinne selbst in der Steuererklärung angeben. Das ist keine Steuerhinterziehung, wenn man es korrekt meldet, erfordert aber mehr Eigenverantwortung.

Tipp: Führen Sie ein detailliertes Handelsjournal, um alle Gewinne und Verluste nachvollziehen zu können. Viele Trading-Tools wie das Excel-basierte Handelsjournal oder spezialisierte Software wie Blockpit (auch für Forex geeignet) können dabei helfen.

Häufige Fragen zu Forex-Steuern in Deutschland

Wie hoch ist die Steuer auf Forex-Gewinne in Deutschland?

Forex-Gewinne unterliegen der Abgeltungsteuer von 25% plus Solidaritätszuschlag (5,5% auf die Steuer) und ggf. Kirchensteuer. Der effektive Steuersatz beträgt somit ca. 26,375% (ohne Kirchensteuer).

Muss ich Forex-Gewinne in der Steuererklärung angeben?

Ja. Gewinne aus dem Forex-Handel müssen in der Anlage KAP der Einkommensteuererklärung angegeben werden, sofern keine Abgeltungsteuer direkt vom Broker einbehalten wurde. Bei ausländischen Brokern müssen Trader dies selbst deklarieren.

Können Forex-Verluste steuerlich geltend gemacht werden?

Ja, innerhalb des Verlustverrechnungstopfs. Verluste aus Termingeschäften (inkl. CFDs und Forex) können seit 2021 nur noch mit Gewinnen aus Termingeschäften verrechnet werden – nicht mehr mit anderen Kapitalerträgen.

Was ist der steuerfreie Betrag für Kapitalerträge?

Der Sparerpauschbetrag beträgt 1.000 Euro (Einzelpersonen) bzw. 2.000 Euro (Ehepaare) pro Jahr. Kapitalerträge bis zu dieser Höhe bleiben steuerfrei.

Welcher Broker ist steuerlich für deutsche Trader am einfachsten?

Deutsche Broker wie comdirect oder Consorsbank führen Abgeltungsteuer automatisch ab. Ausländische Broker wie Exness oder Pepperstone tun dies nicht – Trader müssen die Gewinne selbst deklarieren.

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