IC Markets und FP Markets sind beide in Australien gegründete ECN-Broker mit Fokus auf Raw-Spread-Konten. Für DACH-Trader stellt sich die Frage: Welcher der beiden bietet die bessere Kombination aus niedrigen Spreads, zuverlässiger Regulierung und passendem Service? Wir vergleichen beide Broker im Detail.
📌 Wichtig für DACH-Trader: Beide Broker bieten EU-Zugang über CySEC-Lizenzen. FP Markets ist zusätzlich ASIC-reguliert. ESMA-Vorschriften gelten: max. 1:30 Leverage, Negativsaldoschutz, getrennte Kundenkonten. Keine direkte BaFin-Regulierung bei beiden.
Vergleichstabelle: IC Markets vs FP Markets
Raw-Spread-Konten im Direktvergleich
Beide Broker bieten Raw-Spread-Konten mit Spreads ab 0,0 Pips. Der entscheidende Kostenvorteil liegt bei FP Markets: Die Kommission beträgt nur $3,00 pro Lot pro Seite, verglichen mit $3,50 bei IC Markets. Bei einem Handelsvolumen von 100 Lots pro Monat spart das $100 monatlich.
Die durchschnittlichen Spreads sind bei beiden Brokern vergleichbar, wobei IC Markets bei den Major-Paaren minimal engere Spreads bietet. FP Markets kompensiert dies durch die niedrigere Kommission. Die Mindesteinlage ist bei FP Markets mit $100 ebenfalls geringer als die $200 bei IC Markets.
Plattformen & Instrumentenauswahl
IC Markets bietet neben MT4 und MT5 die beliebte cTrader-Plattform mit voller Algo-Trading-Unterstützung. FP Markets setzt stattdessen auf die IRESS-Plattform, die besonders für den Handel mit Aktien-CFDs optimiert ist. Mit über 10.000 handelbaren Instrumenten bietet FP Markets eine deutlich breitere Auswahl, darunter tausende Aktien-CFDs aus verschiedenen Märkten.
Für reine Forex-Trader ist IC Markets mit cTrader die bessere Wahl. Trader, die auch Aktien-CFDs handeln möchten, finden bei FP Markets die größere Auswahl und die spezialisierte IRESS-Plattform vor.
Regulierung & Einlagensicherung
Beide Broker sind über ASIC (Australien) und CySEC (Zypern) reguliert. Für DACH-Trader relevant ist die CySEC-Lizenz, die den Zugang zum EU-Markt unter ESMA-Regulierung ermöglicht. Keiner der beiden Broker besitzt eine eigene BaFin-Lizenz.
Die Einlagensicherung über den zypriotischen ICF beträgt bei beiden bis zu €20.000. EUR-Einzahlungen sind per SEPA-Überweisung und Kreditkarte möglich. Beide Broker bieten Negativsaldoschutz und getrennte Kontenführung gemäß ESMA-Vorschriften.
Fazit: Welcher Raw-Spread-Broker?
• Reiner Forex-/CFD-Handel
• Engste Major-Spreads gewünscht
• Copy Trading über cTrader
• Aktien-CFDs handeln möchten
• IRESS-Plattform bevorzugt
• Geringere Mindesteinlage gewünscht
⚠️ Risikohinweis: CFDs sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. Zwischen 74-89% der Privatanleger verlieren beim CFD-Handel Geld. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren. Dies ist keine Anlageberatung.
Beide Broker bieten Demokonten mit echten Marktbedingungen. Vergleichen Sie die Raw-Spreads selbst.