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Analyse20. März 2026

EUR/USD Prognose 2026 – Wohin geht der Euro?

Von geld.mobile Redaktionsteam · Lesezeit: 10 Min.

Der EUR/USD ist mit einem täglichen Handelsvolumen von über 2 Billionen USD das meistgehandelte Währungspaar weltweit. Für deutsche Forex-Trader ist es das Brot-und-Butter-Paar. In diesem Artikel analysieren wir die aktuellen Fundamentaldaten, technische Niveaus und Prognosen für den Rest des Jahres 2026.

Fundamentale Analyse: EZB vs. Fed

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat ihren Leitzins im März 2026 bei 3,15% belassen. Die EZB signalisiert einen vorsichtigen Lockerungspfad, da die Inflation in der Eurozone nahe dem 2%-Ziel liegt. Die US-Federal Reserve hält die Federal Funds Rate bei 4,25–4,50% und deutet weitere Zinssenkungen für H2 2026 an.

Die Zinsdifferenz von ca. 1,25% zugunsten des US-Dollars stützt USD kurzfristig. Allerdings könnte eine schnellere Fed-Lockerung in der zweiten Jahreshälfte den EUR/USD unterstützen.

Technische Analyse

Aktueller Kurs (Stand Mrz 2026)~1.0850
200-Tage-SMA1.0780
Widerstand 11.0920
Widerstand 21.1000 (psychologisch)
Unterstützung 11.0760
Unterstützung 21.0680

Der EUR/USD handelt derzeit über dem 200-Tage-SMA — ein bullisches Signal. RSI liegt bei ~55, neutral mit leicht bullischer Tendenz. MACD zeigt ein frisches Kaufsignal. Die wichtige 1.0920-Marke muss durchbrochen werden, um den Aufwärtstrend zu bestätigen.

Prognose H2 2026

Bullisch
1.1000–1.1200
Wahrscheinlichkeit: 40%
Neutral
1.0700–1.1000
Wahrscheinlichkeit: 45%
Bärisch
1.0500–1.0700
Wahrscheinlichkeit: 15%

Trading-Implikationen für deutsche Trader

Für den Handel des EUR/USD empfehlen wir Broker mit den niedrigsten Spreads: Pepperstone (Ø 0,02 Pips) oder IC Markets (Ø 0,0 Pips). Bei einem Standard-Lot und durchschnittlich 2 Trades pro Tag spart ein Rohspreads-Konto gegenüber einem Standard-Konto ca. €15–20 täglich. Bei der aktuellen Volatilität im EUR/USD ist der Spread ein entscheidender Kostenfaktor.

⚠️ Hinweis: Dies ist keine Anlageberatung. Forex-Trading birgt erhebliche Verlustrisiken. 74–89% der Privatanleger verlieren Geld. Vergangene Performance ist kein Indikator für zukünftige Ergebnisse. Beachten Sie die Abgeltungsteuer (25% + Soli) auf realisierte Gewinne.

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