eToro und Plus500 sind die bekanntesten CFD-Broker für Einsteiger im deutschsprachigen Raum. Beide setzen auf intuitive Plattformen und einfache Bedienung, unterscheiden sich aber grundlegend im Ansatz: eToro mit Social Trading vs Plus500 mit reinem CFD-Handel. Welcher Broker passt besser zu DACH-Einsteigern?
📌 Wichtig für DACH-Trader: Beide Broker sind BaFin-reguliert und börsennotiert. ESMA-Vorgaben gelten: max. 1:30 Leverage, Negativsaldoschutz, standardisierte Risikohinweise. Plus500 ist an der LSE notiert, eToro ist seit 2023 börsennotiert.
Vergleichstabelle: eToro vs Plus500
Social Trading vs Reines CFD-Trading
Der fundamentale Unterschied: eToro bietet mit CopyTrader eine Social-Trading-Plattform, auf der Einsteiger die Trades erfahrener Trader automatisch kopieren können. Das senkt die Einstiegshürde erheblich und ermöglicht es, von anderen zu lernen. Plus500 verzichtet bewusst auf Social Features und konzentriert sich auf eine schlanke, reine CFD-Handelsplattform.
Zusätzlich bietet eToro die Möglichkeit, echte Aktien ohne Hebel zu kaufen, was Plus500 nicht anbietet. Für DACH-Einsteiger, die sowohl CFDs handeln als auch langfristig in Aktien investieren möchten, ist eToro die vielseitigere Plattform.
Kosten & Gebühren
Beide Broker arbeiten mit spread-basierten Gebühren ohne separate Kommission. Plus500 bietet bei den meisten Forex-Paaren etwas engere Spreads (EUR/USD ab 0,8 vs 1,0 Pips bei eToro). Allerdings erhebt Plus500 eine Inaktivitätsgebühr von €10/Monat nach 3 Monaten Inaktivität.
eToro berechnet eine Auszahlungsgebühr von $5 und eine Umrechnungsgebühr für Nicht-USD-Einzahlungen. Die Spreads sind insgesamt breiter als bei ECN-Brokern wie Pepperstone oder IC Markets, was bei aktivem Trading ins Gewicht fällt. Für gelegentliche Trader mit kleinen Positionen sind die Kosten beider Broker aber akzeptabel.
Regulierung & Sicherheit im DACH-Raum
Beide Broker gehören zu den am stärksten regulierten Plattformen am Markt. eToro und Plus500 sind BaFin-reguliert und bieten vollen ESMA-Schutz. Plus500 ist zusätzlich an der Londoner Börse (LSE) gelistet und unterliegt damit strengen Offenlegungspflichten.
Beide bieten Negativsaldoschutz, getrennte Kundenkonten und Einlagensicherung über den ICF bis €20.000. Die vollständig deutsche Oberfläche und der deutschsprachige Support machen beide Broker besonders für DACH-Einsteiger geeignet. EUR-Einzahlungen per SEPA und PayPal sind bei beiden kostenlos.
Fazit: Welcher Einsteiger-Broker?
• Auch echte Aktien kaufen möchten
• Von anderen Tradern lernen möchten
• Vielseitige Plattform gesucht
• Engere Spreads wichtig
• Schlanke, fokussierte App gewünscht
• Börsennotierte Sicherheit geschätzt
⚠️ Risikohinweis: CFDs sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 77% der Privatanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit eToro. 82% der Privatanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit Plus500. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.
Beide Broker bieten kostenlose Demokonten. Testen Sie die Plattformen ohne Risiko und finden Sie Ihren passenden Broker.